Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Presseinformationen

17/2020: Ausstellungen in der Gedenkstätte Sachsenhausen werden ab dem 12. Mai teilweise wieder geöffnet

08. Mai 2020

Nr.: 17/2020

Ab dem 12. Mai werden vier der insgesamt dreizehn Museen in der Gedenkstätte Sachsenhausen wochentags in der Zeit von 11.00 bis 13.00 Uhr wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Je nach Raumgröße ist die Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig in einer Ausstellung aufhalten können, begrenzt. Vor Ort regeln Guides den Zugang und stehen für historische Erläuterungen zur Verfügung. Die Ausstellungen dürfen nur mit einem Mund-Nasen-Schutz und unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandregeln betreten werden. Alle interaktiven Medien können aus Hygieneschutzgründen nicht genutzt werden.

Folgende Dauerausstellungen werden ab dem 12. Mai geöffnet:

Das KZ Sachsenhausen 1936-1945. Ereignisse und Entwicklungen
Die Ausstellung in der ehemaligen Häftlingsküche beleuchtet 51 zentrale Ereignisse aus der Geschichte des KZ Sachsenhausen, an denen die Entwicklung des Lagers exemplarisch nachvollzogen werden kann.
Dienstag bis Freitag von 11.00 bis 13.00 Uhr

Jüdische Häftlinge im KZ Sachsenhausen 1936-1945
In der Baracke 38, wo die SS zwischen November 1938 und Oktober 1942 jüdische Häftlinge zusammenpferchte und die 1992 durch einen antisemitischen Brandanschlag teilweise zerstört wurde, wird die Geschichte der jüdischen Häftlinge an exemplarischen Lebensläufen veranschaulicht.
Dienstag bis Freitag von 11.00 bis 13.00 Uhr

Die Konzentrationslager-SS 1936 bis 1945: Exzess- und Direkttäter im KZ Sachsenhausen
Im Turm A hatte die "Abteilung III (Schutzhaftlager)“ der KZ-Kommandantur ihren Sitz. Deren Angehörige übten die unmittelbare Herrschaftsgewalt über die Häftlinge aus. Ihre Tätigkeit wird in der Ausstellung dargestellt, wobei ausgewählte Exzesstaten und die Tatbeteiligten im Mittelpunkt stehen.
Dienstag, Donnerstag und Freitag von 11.00 bis 13.00 Uhr

Sowjetisches Speziallager Nr. 7/Nr. 1 (1945-1950)
Im Kernbereich des ehemaligen Konzentrationslagers hielt der sowjetische Geheimdienst von 1945 bis 1950 etwa 60.000 Menschen gefangen. Das Museum dokumentiert die Geschichte des Speziallagers und das Schicksal der Inhaftierten.
Mittwoch von 11.00 bis 13.00 Uhr

Das Außengelände der Gedenkstätte einschließlich der Freiluft-Ausstellung „Mord und Massenmord im KZ Sachsenhausen 1936-1945“ kann weiterhin täglich von 8.30 bis 18.00 Uhr besichtigt werden. Das Besucherzentrum ist täglich außer montags von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

Das Archiv und die Bibliothek sind Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 16.30 Uhr geöffnet. Da sich derzeit nur maximal zwei externe Nutzer gleichzeitig im Lesensaal aufhalten können, ist eine Voranmeldung zwingend erforderlich. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verpflichtend.

 

Information: www.stiftung-sbg.de

Verantwortlich:
Dr. Horst Seferens | Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
16515 Oranienburg | Heinrich-Grüber-Platz | T +49 3301 810920 | F +49 3301 810926
seferens@stiftung-bg.de | www.stiftung-sbg.de


Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten wird vom Ministerium des Landes Brandenburg und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

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