Für den Besuch der Gedenkstätte und der Ausstellungen kann zwischen verschiedenen Angeboten gewählt werden:
- Allgemeine oder thematische Gruppenführungen in zahlreichen Sprachen.
- Gruppenführungen in einfacher Sprache.
- Eine Audioführung in zahlreichen Sprachen kann im Besuchsinformationszentrum entliehen werden.
- Mehrstündige Workshops mit methodischen oder thematischen Schwerpunkten:
- Selbstgestalteter Rundgang durch die Gedenkstätte Sachsenhausen.
- Niedrigschwelliger Einstieg in die Geschichte des KZ Sachsenhausen mit einem Fokus auf dem Alltag der Häftlinge.
- Im Rahmen eines Workshops mit Fundstücken, Häftlingszeichnungen oder Fotografien erschließen sich Gruppen den Alltag der Häftlinge durch die Beschäftigung mit Quellen.
- Für thematisch vertiefende Workshops steht ein breites Themenspektrum zum historischen Ort oder zu einzelnen Häftlingsgruppen zur Auswahl.
- NEU: Die Geschichten von Häftlingen des Sowjetischen Speziallagers können mit einer Lern-App entdeckt werden.
Mehrtägige Seminare und Projekte, wie beispielsweise Rechercheprojekte zu KZ-Außenlagern oder die Begleitung von Gedenkveranstaltungen. Für Mehrtagesseminare kann auch ein kunst- oder medienpädagogischer Zugang gewählt werden.
Internationale Jugendbegegnungen und Studycamps.
Viele der mehrtägigen Programme werden in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte „Haus Szczypiorski“ durchgeführt.
Unsere Web-App „Dingen auf der Spur“ bereitet Schüler:innen und andere Interessierte auf den Gedenkstättenbesuch vor. Mit dem Angebot kann anhand historischer Objekte die Geschichte des KZ Sachsenhausen digital erkundet werden.
Benötigen Sie Unterstützung für einen barrierefreien Besuch der Gedenkstätte? Sprechen Sie uns gerne an!
Besuch der Gedenkstätte mit Kindern
Bitte beachten Sie, dass das Mindestalter für unsere pädagogischen Programme 14 Jahre beträgt. Dieses Mindestalter empfehlen wir in der Regel auch für Einzelbesucher:innen bzw. Familien mit Kindern.
Die Ausstellungen in der Gedenkstätte sind nicht für jüngere Besucher:innen konzipiert. Es sind zahlreiche Bilder zu sehen, auf denen Gewalt und Tod dargestellt werden. Wichtig sind ein zumindest geringfügiges historisches Vorwissen sowie die Fähigkeit, Gefühle und Gedanken artikulieren zu können, um diese Eindrücke einzuordnen und zu verarbeiten. Eine emotionale Überforderung sollte unbedingt vermieden werden.
Geeignete Orte für Kinder unter 14 Jahren, die Informationen zum Thema Nationalsozialismus, Holocaust und Zweiter Weltkrieg bieten, sind beispielsweise das Berliner Anne Frank Zentrum, das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt oder der Lernort 7 x jung.