36/26: Sonderführungen in der Gedenkstätte Sachsenhausen thematisieren die Gründung des Konzentrationslagers in Oranienburg vor 90 Jahren
02. Juli 2026
Nr.: 36/2026
Die Gründung des Konzentrationslagers Sachsenhausen vor 90 Jahren steht im Mittelpunkt von Sonderführungen, zu denen die Gedenkstätte Sachsenhausen interessierte Besucherinnen und Besucher am Sonntag, 5. Juli, und am Sonntag, 6. September, jeweils um 14.00 Uhr einlädt. Die Führungen dauern ca. zwei Stunden, die Teilnahme ist frei.
Im Sommer 1936 begann die SS in Oranienburg mit dem Aufbau des Konzentrationslagers Sachsenhausen, das sich bis 1945 zu einem der größten Lagerkomplexe im Deutschen Reich entwickelte. Im Juli 1936 trafen die ersten 50 Häftlinge aus dem KZ Esterwegen in Oranienburg ein, wo sie zum Aufbau des neuen Lagers eingesetzt wurden. Am 5. September 1936 wurde das KZ Sachsenhausen offiziell in Betrieb genommen. Fortan nahm es eine zentrale Stellung im System der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1945 wurden mehr als 200.000 Menschen aus zahlreichen europäischen Ländern im Konzentrationslager Sachsenhausen inhaftiert. Mehr als 50.000 von ihnen überlebten die Haft nicht.
Sonntag, 5. Juli 2026, 14.00 bis 16.00 Uhr
Sonntag, 6. September 2026, 14.00 bis 16.00 Uhr
Sonderführungen: Die Gründung des KZ Sachsenhausen von 90 Jahren
Treffpunkt: Besuchsinformationszentrum
Teilnahme ab 14 Jahren, Eintritt frei
Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
Straße der Nationen 22 | 16515 Oranienburg
Information: www.gedenkstaette-sachsenhausen.de
Kontakt:
Dr. Horst Seferens | Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Heinrich-Grüber-Platz | 16515 Oranienburg | T +49 3301 810920
seferens(at)stiftung-bg.de | www.stiftung-sbg.de
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