Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Sonderausstellungen

Die Nachkommen und Co-Kurator:innen der Ausstellung bei der Ausstellungseröffnung, v.l.n.r.: Nicole Wines, Alisa Smith, Jakob Feisthauer, Kelsey Snook, Julie Somers. April 2026, Foto: Karsten Schirmer
Kelsey Snook und Jakob Feisthauer bei der Eröffnung der Ausstellung vor der Ausstellungstafel über den Urgroßvater von Jakob, Heinrich Feisthauer. April 2026, Foto: Karsten Schirmer

Verflochtene Geschichten. Nachkommen erzählen

Die Ausstellung „Verflochtene Geschichten. Nachkommen erzählen“ behandelt die Perspektiven von Nachfahren ehemaliger Häftlinge des KZ Sachsenhausen auf ihre Familiengeschichte. Die Ausstellung zeigt, wie Familien bis heute von der Erfahrung der KZ-Haft geprägt sind.

Erzählt werden die Lebens- und Verfolgungsgeschichten der in Sachsenhausen inhaftierten Vorfahren. Ihre Biografien werden mit der Frage verknüpft, wie ihre Geschichten weitergegeben wurden, was unausgesprochen blieb und welche Bedeutung dieses Erbe für die nachfolgenden Generationen bis heute hat.

Die Ausstellung wurde mit einer Gruppe von Angehörigen entwickelt, mit denen die Gedenkstätte in den Jahren 2024 und 2025 im Rahmen des Vernetzungsprojekts „Welche Stimme haben wir?“ zusammen gearbeitet hat. Ziel des Projekts war es, die Perspektiven von Nachkommen auf den historischen Ort zu stärken und sichtbarer zu machen.

Das Projekt wurde durch die Bildungsagenda NS-Unrecht vom Bundesfinanzministerium (BMF) und der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (EVZ) gefördert.

 

Aus den Sammlungen – Schau-Depot der Gedenkstätte Sachsenhausen

In unseren Werkstattausstellungen in der ehemaligen Häftlingswäscherei zeigen wir thematisch unterschiedlich zusammengestellte Dinge – Neuerwerbungen wie alte „Schätze“ – vor allem aus der museologischen Sammlung der Gedenkstätte.

Die 21. Werkstattausstellung zeigt Objekte, die auch in den digitalen Formaten Objekte im Fokus und in der App Dingen auf der Spur zu sehen sind. 

Objekte im Fokus heißt eine Rubrik auf der Webseite der Gedenkstätte. Dort stellen wir Neuzugänge in den Sammlungen wie Fundstücke oder Schenkungen vor, oder erinnern anhand ausgewählter Einzelobjekte an bestimmte Ereignisse und Personen.

Dingen auf der Spur ist eine Webanwendung, die Schüler:innen und andere Interessierte auf den Besuch der Gedenkstätte vorbereitet. In der Anwendung können Objekte aus der Sammlung spielerisch-forschend erkundet werden. Ein Teil der Objekte ist als 3D-Ansicht zu sehen.

Im Schau-Depot können Besuchende die sonst nur digital gezeigten Objekte im Original sehen. QR-Codes verlinken auf die digitale Präsentation mit vertiefenden Informationen.